Gepostet im Februar, 2012

Die Dolomiten – ein Gebirge der besonderen Art

Gepostet von Sir Travel A Lot am Feb 10, 2012 in Urlaubsziele in Österreich

Die Dolomiten – ein Gebirge der besonderen Art

Die Dolomiten sind ein beeindruckendes und mittlerweile berühmtes Kalkgebirge auf der Südseite der Alpen, es ranken sich allerlei Sagen und Mythen um das famose Gebirge mit seinen schroffen Felstürmen und den sagenhaften Naturparks. Was die Entstehung dieser Gebirgskette angeht, welche sich über die italienischen Regionen Venetien und Trentino- Südtirol erstreckt gibt es eine interessante und spannende Sage.




Die Sage

Einst soll es einen Prinzen gegeben haben, er war der Sohn des Königs über die Dolomiten. Er soll sich in die Mondprinzessin verliebt haben, so kam diese vom Königreich des Mondes herunter zu ihm in die Bergwelt, die zwei vermählten sich. Leider bekam die Mondprinzessin nach einer Weile schreckliches Heimweh, da die Berge dunkel und grau waren im Gegensatz zum lichterfüllten Königreich auf dem Mond. Der Prinz konnte das helle Licht auf dem Mond nicht ertragen, aus Angst zu erblinden und die Prinzessin konnte die dunklen Berge nicht ertragen. So kehrte sie in ihr Königreich auf dem Mond zurück. Eines Tages als der Prinz allein durch die Wälder streifte traf er auf den Zwergenkönig, welcher auf der Suche nach neuen Ländern für sein Volk war. Er erzählte dem Zwergenkönig von seinem Problem mit der Prinzessin. Dieser versprach ihm zu helfen im Gegenzug zu Ländereien für seine Zwerge. Die zwei schlossen einen Pakt, so kam es, dass die Zwerge in der darauffolgenden Nacht das Mondlicht Strahl für Strahl einfingen und damit die Berge der Dolomiten überspannten. Somit konnten der Prinz und die Prinzessin glücklich zusammen leben im Herzen der Dolomiten, welche von nun an in weißem Gestein erglänzten. Natürlich gibt es noch viele weitere Sagen und Geschichten, welche sich um die einzelnen Bergregionen der Dolomiten ranken.

Exotische Sprachen

In einigen Dolomitentälern wird noch die ladinische Sprache gesprochen, dies ist eine rätoromanische Sprache, welche sich durch die einst sehr abgeschiedene Lage der Täler aufrechterhalten hat. Heute legt man in Südtirol sehr viel Wert darauf die dritte Landessprache zu bewahren, hier existiert außerdem noch ein großer Kulturreichtum. Es werden in den ladinischen Tälern Grödnertal und Badia mit der Ferienregion Alta Badia viele kulturelle Veranstaltungen und Volksfeste organisiert. Hier warten auch zahlreiche Hotels Gröden für einen Urlaub in einem traditionsreichen Dolomitental in Südtirol, von Gröden aus erreicht man auch die Hochebene Seiser Alm mit ihrer schönen Landschaft und dem Naturpark Schlern- Rosengarten.

Dieses Bild: tizian5 – Fotolia

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Verona und seine Seen

Gepostet von Sir Travel A Lot am Feb 1, 2012 in Urlaubsziele in Italien

Verona und seine Seen

Im Sommer sind die italienischen Strände an der Adria eines der beliebtesten Reiseziele der Deutschen, aber auch im Winter üben die italienischen Alpen ihre Reize auf die deutschen Winterurlauber aus. Insgesamt kommt Italien auf einen guten dritten Platz auf der Liste der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen. Wenn Sie sich nicht zwischen dem Meer und den Bergen entscheiden können, sollten Sie einen Blick auf die Region Verona werfen.



Eine Region der Gegensätze

Verona ist eine Region in der Provinz Venetien. Sie liegt in der fruchtbaren Poebene, in Nordost-Italien. Hier werden Mais, Weizen und vor allem Wein angebaut. Der Weinanbau bringt in der Region rund um Verona einen ganz besonderen Wein hervor: den Valpolicella. Dieser leichte Rotwein, der jung getrunken werden kann, hat eine zweitausendjährige Tradition, die bis in die Antike reicht. Sollten Sie bei Sonnenschein am Gardasee in einem der zahlreichen Restaurants sitzen, versuchen Sie einen Amarone della Valpolicella, er gehört zu den wertvollsten Weinen ganz Italiens. Durch die Region Verona verläuft von Norden nach Süden der Brenner, das ist die am meisten benutzte Verkehrsverbindung zwischen Österreich und Italien.

Der Gardasee

Die Apenninen grenzen nördlich an die Region Verona an. Hier liegt der größte See Italiens, der Gardasee. Der See ist im Norden von 2000 Meter hohen Ausläufern der Apenninen, wie zum Beispiel dem Monte Baldo, umgeben, wohingegen der Gardasee im Süden bereits in der Poebene liegt. Diese geografische Besonderheit resultiert aus der enormen Länge von knapp 52 Kilometern. Da der Gardasee aber nur etwas über 17 Kilometer breit ist, herrschen auf dem See besonders günstige Nord-Süd-Winde, weshalb der nördliche Teil des Sees bei Seglern und Surfern sehr beliebt ist. Das Klima am Gardasee ist sub-mediterran geprägt, das heißt milde Winter folgen auf heiße Sommer. Die Vegetation besteht überwiegend aus Palmen, Zypressen, Olivenbäumen und Nadelholzgewächsen.

Der Gardasee ist im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel, das sich sehr gut auf den Tourismus eingestellt hat. Zahlreiche Hotels und Restaurant entlang der Küste laden zum Verweilen ein. Die große Gastfreundschaft der Einheimischen, die leichte Art zu Leben und die einzigartige Kultur versprechen einen traumhaften Urlaub.

Photo by: Frank – Fotolia.com

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